„Nicht der Kaufvertrag entscheidet über den Erfolg einer Transaktion, sondern die Struktur dahinter.“
Prof. Dr. Christoph Juhn LL.M./StB
Unternehmenskäufe und -verkäufe sind hochkomplexe Strukturprojekte. Ob Share Deal oder Asset Deal, ob vollständiger Exit oder schrittweise Beteiligungsübertragung: Jede Transaktion beeinflusst Steuerlast, Haftungsrisiken, Vermögensstrukturen und die zukünftige Handlungsfähigkeit des Unternehmens.
JUHN Partner begleitet diese Prozesse nicht isoliert, sondern im Gesamtzusammenhang – von der vorbereitenden Strukturierung über die steuerliche Gestaltung bis zur rechtlichen Umsetzung des Vertragswerks. Dabei geht es nicht nur um den Kaufpreis, sondern um Entscheidungen, die über Jahre und Generationen wirken.
JUHN Partner berät sowohl bei Share Deals als auch Asset Deals und klärt frühzeitig, welche Struktur rechtlich und steuerlich sinnvoll ist.
Unsere Gestaltungsberatung richtet sich an Unternehmer und Entscheider, die Transaktionen nicht nur abwickeln, sondern strategisch vorbereiten möchten – insbesondere an:
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Unternehmer, die ihr Unternehmen ganz oder teilweise veräußern wollen
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Käufer, die Unternehmen erwerben, Beteiligungen bündeln oder Gruppenstrukturen aufbauen
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Gesellschafter, die Anteile im Rahmen von Buy-outs, Exit-Planungen oder Nachfolgelösungen übertragen
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Investoren und Family Offices, die Portfoliounternehmen strukturiert entwickeln und steuerlich optimieren möchten
Steuerlich gilt: Eine frühzeitige Strukturierung kann einen Veräußerungsgewinn steuerlich optimieren, in manchen Fällen sogar vollständig steuerfrei stellen (z. B. § 17 EStG i. V. m. Holdingstruktur). Auf Käuferseite können Debt-Pushdown-Konzepte zum Tragen kommen, die Zinsaufwand steuerlich nutzbar machen, vorausgesetzt, die Struktur stimmt.
Rechtlich sind Vertragswerke, Kaufpreisregelungen, Garantiekataloge und Haftungsfragen entscheidend. JUHN Partner begleitet die Vertragserstellung mit Fachanwälten, abgestimmt auf das steuerliche Konzept.
Strategisch geht es um Marktpositionierung, Strukturflexibilität und Exit-Fähigkeit. Wer früh strukturiert, etwa durch Holdingmodelle oder Cashflow-Abschirmung, schafft sich Spielräume für spätere Veräußerungen oder Nachfolgeprozesse.
Häufige Beratungsthemen bei Unternehmenskauf und -verkauf
Unternehmenskauf und -verkauf: Spezialisierte Steuerberatung & Rechtsberatung
Alles aus einer Hand – Als Mandant profitieren Sie von unserem vollumfänglichen Beratungsansatz über alle Phasen hinweg:
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Bestandsaufnahme und steuerliche Ausgangsanalyse (Share Deal oder Asset Deal)
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Strukturierung der Transaktion und der Kaufpreismechanik
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Steuerliche und rechtliche Due Diligence
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Gestaltung von Garantien, Freistellungen und Steuerklauseln (Tax Indemnity)
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Abstimmung mit Rechtsanwälten, Notaren und Finanzierungspartnern
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Begleitung von Signing, Closing und Post-Merger-Integration
Auf Wunsch begleiten wir die Transaktion von der Strukturidee bis zur Umsetzung und sorgen für eine Lösung, die nicht nur rechtssicher ist, sondern auch steuerlich und wirtschaftlich langfristig wirkt.
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Häufig gestellte Fragen
Wann sollte die steuerliche und rechtliche Strukturierung eines Unternehmensverkaufs beginnen?
So früh wie möglich – idealerweise mehrere Jahre vor der Transaktion.
Viele steuerliche Gestaltungsspielräume setzen voraus, dass Strukturen rechtzeitig aufgebaut werden, etwa Holdingmodelle oder Beteiligungsstrukturen. Wer erst beim konkreten Verkaufsprozess gestaltet, verschenkt häufig erhebliche Potenziale und akzeptiert unnötige Steuerlasten.
Was ist steuerlich günstiger: Share Deal oder Asset Deal?
Das hängt vom Einzelfall ab.
Für Verkäufer ist der Share Deal häufig steuerlich attraktiver, da Veräußerungsgewinne unter bestimmten Voraussetzungen deutlich begünstigt oder nahezu steuerfrei sein können.
Für Käufer bietet der Asset Deal oft Vorteile bei Abschreibungen und Haftungsabgrenzung.
Welche Struktur sinnvoll ist, muss immer steuerlich, rechtlich und strategisch gemeinsam bewertet werden.
Wie hoch ist die Steuerbelastung beim Verkauf eines Unternehmens?
Die Steuerbelastung variiert stark – von voller Besteuerung bis hin zu erheblichen Entlastungen.
Entscheidend sind unter anderem:
- Rechtsform des Unternehmens,
- Beteiligungshöhe,
- Haltedauer,
- bestehende Holdingstrukturen,
- Zeitpunkt und Vorbereitung der Transaktion.
Mit der richtigen Struktur lassen sich Veräußerungsgewinne gezielt steuern und nachhaltig entlasten.
Welche Risiken bestehen bei Unternehmenskäufen und -verkäufen?
Typische Risiken liegen in:
- steuerlicher Nachverantwortung,
- unklaren Haftungs- und Garantieklauseln,
- fehlerhafter Kaufpreisstruktur,
- mangelnder Trennung von operativen Risiken und Vermögen.
Eine integrierte steuerliche und rechtliche Gestaltung reduziert diese Risiken erheblich – vor und nach dem Closing.
Was bedeutet „strukturierte Vorbereitung“ auf Verkäuferseite konkret?
Strukturierte Vorbereitung heißt:
- klare gesellschaftsrechtliche Verhältnisse,
- saubere Vermögens- und Beteiligungsstrukturen,
- steuerlich belastbare Ausgangslage,
- transparente Zahlen und nachvollziehbare Cashflows.
Das erhöht nicht nur die Rechtssicherheit, sondern auch die Verhandlungsposition und den erzielbaren Kaufpreis.
Welche Rolle spielen Holding- und Finanzierungsstrukturen auf Käuferseite?
Eine zentrale Rolle.
Holding- und Finanzierungsstrukturen entscheiden darüber, ob Zinsaufwendungen steuerlich nutzbar sind, wie Gewinne fließen und wie flexibel zukünftige Umstrukturierungen oder Exits möglich bleiben.
Ohne saubere Struktur entsteht schnell eine steuerlich und wirtschaftlich unflexible Ausgangslage.
Begleitet JUHN Partner auch die Umsetzung der Transaktion?
Ja. JUHN Partner begleitet Unternehmenskäufe und -verkäufe von der Strukturidee bis zur Umsetzung.
Dazu gehört die Abstimmung mit Rechtsanwälten, Notaren und Finanzierungspartnern ebenso wie die steuerliche Begleitung vor, während und nach der Transaktion. Ziel ist eine Lösung, die nicht nur rechtssicher ist, sondern langfristig wirkt.
