Steuerstrategien für den Mittelstand

Unternehmens- und Vermögensnachfolge

Privat- und Betriebsvermögen gezielt übergeben, steuerlich optimieren und langfristig sichern.

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„Wer das Zeitfenster für Gestaltung nicht nutzt, macht Vater Staat zum Miterben seines Lebenswerkes.“

Prof. Dr. Christoph Juhn LL.M./StB

Unternehmensnachfolge ist keine Formalität, sondern eine notwendige wirtschaftliche, rechtliche und familiäre Weichenstellung.

Unternehmensnachfolge beschreibt die rechtlich und steuerlich geplante Übertragung von Unternehmens- und Privatvermögen auf die nächste Generation oder auf Dritte. Sie kann durch Erbfall, vorweggenommene Schenkung oder gesellschaftsrechtliche Strukturen erfolgen – meist in Kombination und über mehrere Jahre hinweg.

Im Mittelpunkt steht nicht nur die Eigentumsübertragung, sondern die strategische Ordnung eines gesamten Vermögenssystems: Unternehmen, Beteiligungen, Immobilien, Liquidität und familiäre Interessen werden so strukturiert, dass sie steuerlich begünstigt, rechtssicher und langfristig steuerbar bleiben.

Eine professionell gestaltete Nachfolge sichert das Lebenswerk, erhält unternehmerische Handlungsfreiheit und verhindert, dass gesetzliche Automatismen über das Ergebnis entscheiden.

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Für Unternehmer, die Verantwortung tragen – und Gestaltung nicht aufschieben.

Gestaltung ist zeitabhängig. Wer früh genug plant, kann Freibeträge mehrfach nutzen, steuerbegünstigtes Betriebsvermögen sichern und Gestaltungsinstrumente wie Familiengesellschaften oder Stiftungen sinnvoll einbinden. Strategische Unternehmensnachfolge ist insbesondere relevant für:

  • Unternehmer, die ihr Unternehmen innerhalb der Familie übergeben möchten
  • Gesellschafter, die Vermögen steuerlich wirksam und kontrolliert übertragen wollen
  • Familien mit komplexen Vermögensstrukturen (Beteiligungen, Immobilien, internationale Assets)
  • Unternehmer, die Pflichtteilsansprüche, Zerschlagung oder Fremdzugriffe vermeiden möchten
  • Mandanten, bei denen Führung, Beteiligung und Vermögensbindung klar getrennt werden sollen
Eine vorausschauend strukturierte Unternehmensnachfolge bietet Unternehmern klare Vorteile: Weniger Steuerlast, mehr Handlungsspielraum.

Deutliche Reduzierung von Erbschaft- und Schenkungsteuer
Durch die gezielte Nutzung der Verschonungsregelungen (§§ 13a/b ErbStG) kann Unternehmensvermögen weitgehend steuerfrei übertragen werden – vorausgesetzt, Struktur und Zeitpunkt sind richtig gewählt.

Erhalt von Kontrolle und Einfluss
Instrumente wie Nießbrauch, Stimmrechtsregelungen oder Rückforderungsrechte ermöglichen die Übertragung von Vermögen, ohne die unternehmerische Steuerung aus der Hand zu geben.

Schutz des Lebenswerks
Klare rechtliche Strukturen verhindern Zerschlagung, reduzieren Konflikte und sichern die Fortführung des Unternehmens über Generationen hinweg.

Planbarkeit statt Zufall
Führung, Beteiligung und Vermögen werden bewusst geordnet – statt gesetzlichen Standardlösungen überlassen.

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Häufige Beratungsthemen bei der Unternehmens- und Vermögensnachfolge

Unternehmens- und Vermögensnachfolge: Spezialisierte Steuerberatung & Rechtsberatung

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Insbesondere bei Holdingstrukturen schätzen unsere Mandanten die interdisziplinäre Zusammenarbeit unserer Steuerberater & Rechtsanwälte.

Alles aus einer Hand – Als Mandant profitieren Sie von unserem vollumfänglichen Beratungsansatz über alle Phasen hinweg:

  • Bestandsaufnahme
  • Erstellung eines gesamtheitlichen Konzeptes / strukturelle Folgeberatung
  • Steuerliche Prüfung
  • Vertragserstellung
  • Abstimmung mit dem Finanzamt (den Finanzämtern)
  • Erfüllung der Complaince-Pflichten
  • Laufende Betreuung (Buchhaltung, Jahresabschlüsse und Steuererklärungen)

Zudem begleiten wir unsere Mandanten bei der Vermögensnachfolge von Holdinggesellschaften umfassend im Familien- und Erbrecht sowie bei gesellschaftsrechtlichen Fragestellungen im Rahmen von M&A-Prozessen.

Unsere Videos zum Thema Unternehmens- & Vermögensnachfolge

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Keine Erbschaftsteuer unter € 10 Mio. (12x Freibetrag & Güterstandsschaukel)

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Auswanderung & Stiftung & Malta-Limited

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KEINE Schenkungsteuer auf Immobilien, Aktien, Geld etc. (€1-100 Mio. Vermögen)

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Wie Familie Thiele € 4,1 Mrd. Erbschaftsteuer zu viel gezahlt hat!

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Vermögen richtig übertragen: Familiengesellschaft oder Stiftung?

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Nie wieder Schenkungsteuer dank vertraglicher „Rückforderungsklausel“

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Steueroptimiert auswandern nach Monaco: Keine Wegzugsteuer und keine Erbschaftsteuer!

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Stiftungs-Holding in Liechtenstein: Maximale Steuerersparnis bei Auswanderung!

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Keine Erbschaftsteuer & Schenkungsteuer nach Auswanderung (5-Jahresfrist!)

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KEINE Schenkungsteuer mit KGaA-Modell (Neues Urteil!)

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Steuerberater analysiert Diether Klingelnberg: Wegzug ins Ausland & Erbschaftsteuer sparen

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Schenkungsteuer bei Schenkung an Ehegatten umgehen: Eigenheim verschenken und zurück verkaufen!

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Schenkungsteuer vermeiden: wie man EUR 100 Mio. steuerfrei überträgt

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Keine Erbschaftssteuer & Schenkungssteuer in Österreich | Interview mit StB Roman Jagersberger

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€ 5 Mio. Immobilien & Geld ohne Schenkungsteuer übertragen | Prof. Dr. Manfred Klein

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Firma an Kinder übertragen: Vererben, Verschenken oder Verkaufen? (Steuerberater Christoph Juhn)

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Friede Springer-Schenkung: Aktien im Wert von EUR 1 Mrd. steuerfrei an Mathias Döpfner?

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Altbau-Immobilien verschenken und 70% Erbschaftsteuer sparen | Dr. Christoph Juhn

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Doppelte Familienstiftung: Erbersatzsteuer mit zwei Stiftungen vermeiden! Dr. Christoph Juhn

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Erbschaftsteuer & Schenkungsteuer auf 0% reduzieren: € 9,6 Mio. steuerfrei übertragen (Freibetrag)

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Erbschaftsteuer & Schenkungsteuer: Bewertung, Freibeträge, Steuersätze |Steuerberater Christoph Juhn

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Nießbrauch: Erbschaftsteuer + Einkommensteuer sparen mit Vorbehaltsnießbrauch & Zuwendungsnießbrauch

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Nießbrauch: Kapitalwert berechnen mit Lebenserwartung & Jahreswert mit Beispiel und Bewertung

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Immobilie an Kinder verkaufen: Einkommen- & Erbschaftsteuer sparen || Immobiliensteuerrecht – Teil 3

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Immobilie kaufen & Steuern sparen: Familiengesellschaft gründen || Immobiliensteuerrecht – Teil 2

So funktioniert steuerliche Gestaltung in der Praxis.

Unsere Fallstudien:

Die Beratung war exzellent, verständlich und auf unsere Familie zugeschnitten. Vom ersten Entwurf bis zur Umsetzung stets kompetent begleitet.

Kunde

Vor- & Nachname
Alina de Schepper
Position im Unternehmen
Mitgesellschafterin & Geschäftsführerin
Unternehmensname
Polaris 20 GmbH & Unternehmensgruppe de Schepper
Kategorie / Branche
Ferienimmobilien & erneuerbare Energien
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Ausgangssituation

Die Familie de Schepper ist in mehreren Ländern unternehmerisch tätig. In Deutschland bestanden neun operativ tätige Gesellschaften in historisch gewachsener, steuerlich unvorteilhafter Struktur. Ziel war eine steueroptimierte Bündelung der Cashflows und die Vorbereitung auf Nachfolge und potenziellen Wegzug

Ergebnis

  • 9 Gesellschaften in doppelte Holdingstruktur überführt
  • Umsatzsteigerung von über 100 % im Ferienparkbereich
  • Schenkungssteuerneutrale Umstrukturierung
Mein Unternehmen war international, meine Struktur nicht. Jetzt passt beides zusammen.

Kunde

Vor- & Nachname
Andreas Sanders
Position im Unternehmen
Geschäftsführer
Unternehmensname
KOSATEC Empowering Global Innovation GmbH
Kategorie / Branche
IT‑Distributor & Großhandel
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Ausgangssituation

Andreas Sander baute seit 1993 aus 3.000 € Startkapital einen internationalen IT-Konzern mit über 500 Mio. € Umsatz auf. Mit Wohnsitz in Dubai und komplexen Auslandsgeschäften wurde eine rechtssichere Struktur für Nachfolge und grenzüberschreitende Steuerfragen nötig. Der drohenden Wegzugsbesteuerung begegnete er mit einer frühzeitigen, tragfähigen Lösung zur Vermeidung der fiktiven Steuerlast.

Ergebnis

  • 1,6 Mrd. € Umsatz in den letzten drei Jahren
  • Internationale Doppelholding-Struktur
  • Wegzugsteuer abgewehrt
Das mit den 50 % Steuern ist mir dann irgendwann auch mal aufgestoßen. Da musste ich was ändern.

Kunde

Vor- & Nachname
Achim FullGeschäftsführer
Position im Unternehmen
Geschäftsführer
Unternehmensname
BMS BahnMobilitätSignaltechnik GmbH
Kategorie / Branche
Ingenieurdienstleistungen Eisenbahnsignaltechnik
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Ausgangssituation

Achim Full gründete 2006 ein Ingenieurbüro für Eisenbahn-Signalanlagen. Das Unternehmen wuchs auf zehn Mitarbeiter, wurde aber weiterhin als Einzelunternehmen geführt – mit bis zu 50 % Steuerlast. Über seinen Sohn stieß Full auf JUHN Partner, um eine zukunftssichere, steueroptimierte und familiengerechte Struktur zu schaffen.

Ergebnis

  • Einzelunternehmen freiwillig verkauft und mit 27 % versteuert
  • Holdingstruktur gegründet zur steuerlichen Optimierung
  • Geschäft an Familienstiftung übertragen und zurückvermietet
Ich hab auf mein privates Konto ordentlich was zurückbekommen.

Kunde

Vor- & Nachname
Marc Weißbrenner
Position im Unternehmen
Gründer & Geschäftsführer
Unternehmensname
Energieversum GmbH & Co. KG
Kategorie / Branche
Vertrieb von Photovoltaik
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Ausgangssituation

Marc Weißbrenner hat als Handelsvertreter für Photovoltaikanlagen gestartet und schnell hohe Umsätze erzielt. Durch die hohen Gewinne sind für den Einzelunternehmer hohe Steuern angefallen. Gemeinsam mit JUHN Partner wurde 2022 eine GmbH gegründet und so über 150.000 € Steuern gespart. Durch die Rechtzeitige Gründung konnten die Gewinne noch im selben Jahr steueroptimiert werden.

Ergebnis

  • Steuerlast von 50 % auf unter 25 % gesenkt
  • GmbH-Gründung zur Gewinn- & Steueroptimierung
  • Rückwirkende Steueroptimierung bereits erzielter Gewinne
Unser Ziel war es, Gewinne und Verluste so zu strukturieren, dass wir am Ende des Tages keine Steuern mehr zahlen.

Kunde

Vor- & Nachname
Mark Albrecht
Position im Unternehmen
Geschäftsführer
Unternehmensname
Teseo GmbH
Kategorie / Branche
Photovoltaik / Erneuerbare Energien
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Ausgangssituation

Mark Albrecht ist Unternehmer in der Photovoltaikbranche. Er betreibt über eine Holding GmbH mehrere Kommanditgesellschaften, von denen einige Gewinne erzielen, andere jedoch hohe Anfangsverluste schreiben. Ziel war es, Gewinne und Verluste steuerlich effizient zu verrechnen, um die Gesamtsteuerlast zu minimieren und gleichzeitig die Struktur für Investoren attraktiv zu gestalten.

Ergebnis

  • Gewinn- & Verlustverrechnung über Treuhand-KG-Modell realisiert
  • Einbindung aller KGs als steuerlich unselbstständige Betriebsstätten unter der Holding
  • Reinvestitionsfähige Holdingstruktur mit nur 1,5 % Steuerlast auf thesaurierte Gewinne geschaffen
Ich wollte einfach nur mein Büro in die Immobilie legen. Dass ich damit eine Betriebsaufspaltung auslöse, war mir überhaupt nicht bewusst.

Kunde

Vor- & Nachname
Ole Bettray
Position im Unternehmen
Geschäftsführer
Unternehmensname
FLANSCHER GmbH
Kategorie / Branche
Produktentwicklung und 3D-Druck
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Ausgangssituation

Ole Bettray, Ingenieur und Geschäftsführer der FLANSCHER GmbH, wandelte sein Einzelunternehmen in eine GmbH um und nutzte eine private Immobilie – das ehemalige Familienhaus – als Firmensitz. Dadurch entstand unbeabsichtigt eine steuerlich nachteilige Betriebsaufspaltung mit hohen Risiken bei Verkauf, Vererbung oder Wegzug.

Ergebnis

  • Betriebsaufspaltung rechtssicher aufgelöst
  • Doppelstöckige Holdingstruktur umgesetzt
  • Wegzugsteuer dauerhaft vermieden
Ich finde es wichtig, dass andere aus meinem Fall lernen können, deswegen teile ich meine Geschichte hier.

Kunde

Vor- & Nachname
Max
Position im Unternehmen
Krypto-Trader
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Ausgangssituation

Max, ein erfolgreicher Krypto-Trader, erzielte in kurzer Zeit rund 15 Mio. € realisierte Gewinne – gleichzeitig entstanden aber Verluste in vergleichbarer Höhe. Doch: Aufgrund einer gesetzlichen Verlustverrechnungsbeschränkung (§ 20 Abs. 6 EStG) durfte er nur 20.000 € Verluste anrechnen, musste aber den gesamten Gewinn versteuern. Ergebnis: 4 Mio. € Steuerlast, kein Vermögen mehr – Privatinsolvenz drohte.

Ergebnis

  • 4 Mio. € Steuerforderung trotz Null-Gewinn identifiziert und rechtlich sauber aufgearbeitet
  • Selbstanzeige vermieden, mögliche Strafbarkeit ausgeschlossen
  • Einspruch eingelegt & Vollstreckung verzögert, um Zeit für Lösung zu gewinnen
Mein Unternehmen war international, meine Struktur nicht. Jetzt passt beides zusammen.

Kunde

Vor- & Nachname
Andreas Sander
Position im Unternehmen
Geschäftsführer
Unternehmensname
KOSATEC Empowering Global Innovation GmbH
Kategorie / Branche
IT‑Distributor & Großhandel
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Ausgangssituation

Andreas Sander baute seit 1993 aus 3.000 € Startkapital einen internationalen IT-Konzern mit über 500 Mio. € Umsatz auf. Mit Wohnsitz in Dubai und komplexen Auslandsgeschäften wurde eine rechtssichere Struktur für Nachfolge und grenzüberschreitende Steuerfragen nötig. Der drohenden Wegzugsbesteuerung begegnete er mit einer frühzeitigen, tragfähigen Lösung zur Vermeidung der fiktiven Steuerlast.

Ergebnis

  • 1,6 Mrd. € Umsatz in den letzten drei Jahren
  • Internationale Doppelholding-Struktur
  • Wegzugsteuer abgewehrt
Das mit den 50 % Steuern ist mir dann irgendwann auch mal aufgestoßen. Da musste ich was ändern.

Kunde

Vor- & Nachname
Achim Full
Position im Unternehmen
Geschäftsführer
Unternehmensname
BMS BahnMobilitätSignaltechnik GmbH
Kategorie / Branche
Ingenieurdienstleistungen Eisenbahnsignaltechnik
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Ausgangssituation

Achim Full gründete 2006 ein Ingenieurbüro für Eisenbahn-Signalanlagen. Das Unternehmen wuchs auf zehn Mitarbeiter, wurde aber weiterhin als Einzelunternehmen geführt – mit bis zu 50 % Steuerlast. Über seinen Sohn stieß Full auf JUHN Partner, um eine zukunftssichere, steueroptimierte und familiengerechte Struktur zu schaffen.

Ergebnis

  • Einzelunternehmen freiwillig verkauft und mit 27 % versteuert
  • Holdingstruktur gegründet zur steuerlichen Optimierung
  • Geschäft an Familienstiftung übertragen und zurückvermietet
Ich wollte auswandern und meine drei Kinder ohne Streit absichern, und dabei weder Wegzug- noch Erbschaftsteuer zahlen.

Kunde

Vor- & Nachname
Denny Kunkel
Position im Unternehmen
Gesellschafter & Geschäftsführer
Unternehmensname
novesta Holding GmbH
Kategorie / Branche
Vermögensverwaltung, Immobilien & Kapitalanlagen
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Ausgangssituation

Nach dem Verkauf zahlreicher operativer Tochtergesellschaften bestand die Unternehmensgruppe im Kern aus Verwaltungsvermögen (Wertpapiere in der Holding, Immobilienanteile mit Nießbrauchrechten sowie eine kleine operative Makler-GmbH). Ziel des Gesellschafters mit drei Kindern: Auswanderung ohne Wegzugsbesteuerung, laufende Gewinne steueroptimiert thesaurieren und das Vermögen ohne Schenkung- und Erbschaftsteuer auf die nächste Generation beziehungsweise eine Familienstiftung übertragen, konfliktfrei und dauerhaft geregelt.

Ergebnis

  • Wegzugsbesteuerung durch Zwischenschaltung einer GmbH & Co. KG vermieden
  • Gewinnausschüttung ins Ausland mit nur 1,5 % Steuerbelastung strukturiert
  • Übertragung auf liechtensteinische Stiftung ohne Schenkung- und Erbschaftsteuer

Unsere Beiträge zum Thema Unternehmensnachfolge & Vermögensnachfolge

Karte und Pins - Internationale Erbschaftsteuer & Schenkungsteuer: EU/EWR vs. Drittstaat

Unternehmens- & Vermögensnachfolge

Erbschaftsteuer vermeiden: Welche Wege gibt es?

Um die Erbschaftsteuer zu vermeiden, haben Privatpersonen und Unternehmer zahlreiche Optionen. Wir stellen einige vor.
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Vorbehaltsnießbrauch & Zuwendungsnießbrauch bei der Schenkungsteuer

Unternehmens- & Vermögensnachfolge

Schenkungsteuer vermeiden: 3 mögliche Wege

Die Schenkungsteuer zu vermeiden, gelingt in Deutschland vergleichsweise einfach. Möglich machen es zahlreiche Ausnahmen.
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Schenkungsteuer niedrig verzinstes Darlehen

Unternehmens- & Vermögensnachfolge

Bemessung der Schenkungsteuer bei niedrig verzinsten Darlehen

Wie bemisst man die Schenkungsteuer bei einem niedrig verzinsten Darlehen? Wir berichten, wie der BFH hierzu geurteilt hat.
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Nießbrauch kein Verwaltungsvermögen

Unternehmens- & Vermögensnachfolge

Warum Nießbrauch kein Verwaltungsvermögen darstellt

In diesem Beitrag stellen wir dar, warum Nießbrauch bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer tatsächlich kein Verwaltungsvermögen darstellt.
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Erbschaft / Schenkung: Privatvermögen steueroptimiert übertragen

Unternehmens- & Vermögensnachfolge

Vermögensnachfolge in der Familie – diese Wege gibt es

Für eine steueroptimierte Vermögensnachfolge bestehen viele Gestaltungsmöglichkeiten. Wir zeigen, welche das sind!
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Erbschaft / Schenkung: Privatvermögen steueroptimiert übertragen

Unternehmens- & Vermögensnachfolge

Verbundvermögensaufstellung nach § 13b Abs. 9 ErbStG

Eine Verbundvermögensaufstellung nach § 13b Absatz 9 ErbStG ist in bestimmten Fällen erforderlich. Sie eröffnet aber auch Gestaltungsräume.
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Vermögensverwaltende GmbH: Steuervorteil Aktien- & Immobilien-Handel

Unternehmens- & Vermögensnachfolge

Verwaltungsvermögen nach § 13b ErbStG: Diese Wirtschaftsgüter gehören dazu!

Verwaltungsvermögen ist von der erbschaftsteuerlichen Begünstigung ausgenommen. Doch welche Wirtschaftsgüter fallen unter diesen Begriff?
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Klage gegen das Finanzamt - Verhältnismäßigkeitsgrundsatz im Steuerrecht

Unternehmens- & Vermögensnachfolge

Finanzmittel als Verwaltungsvermögen nach § 13b Absatz 4 ErbStG

Finanzmittel sind Verwaltungsvermögen und von der Steuerbefreiung nach § 13a ErbStG ausgenommen. Doch was fällt unter diesen Begriff?
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Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer: Freibeträge, Berechnung und Steuerklassen

Unternehmens- & Vermögensnachfolge

Optionsverschonung: Keine Schenkungsteuer zahlen!

Durch die Optionsverschonung fällt keine Erbschaftsteuer an. Hierfür sind allerdings gewisse Hürden zu nehmen!
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Regelverschonung Verschonungsbedarfsprüfung

Unternehmens- & Vermögensnachfolge

Regelverschonung: Die 85-%-Freistellung von Betriebsvermögen

Nach der sogenannten Regelverschonung sind 85 % des Betriebsvermögens von der Erbschaftsteuer oder Schenkungsteuer befreit. Ein Überblick.
Mehr lesen

Häufige Fragen zu Unternehmens- und Vermögensnachfolge

Wann sollte ich mit der Unternehmensnachfolge beginnen?

So früh wie möglich – idealerweise Jahre vor der geplanten Übergabe.

Unternehmensnachfolge ist zeitabhängig. Steuerliche Freibeträge, Verschonungsregelungen und gesellschaftsrechtliche Gestaltungen entfalten ihre Wirkung nur, wenn ausreichend Vorlauf besteht. Wer erst beim konkreten Übergabezeitpunkt plant, verschenkt Gestaltungsspielraum und zahlt häufig unnötig Steuern.

Wie hoch ist die Erbschaft- oder Schenkungsteuer bei Unternehmensnachfolge?

Im ungünstigsten Fall erheblich – bei richtiger Struktur oft minimal oder null.

Grundsätzlich unterliegt die Übertragung von Vermögen der Erbschaft- und Schenkungsteuer. Für Betriebsvermögen gelten jedoch besondere Begünstigungen (§§ 13a/b ErbStG):

  • Regelverschonung: 85 % steuerfrei
  • Optionsverschonung: bis zu 100 % steuerfrei

Voraussetzung ist eine saubere Struktur, begrenztes Verwaltungsvermögen und eine rechtzeitig geplante Nachfolge.

Kann ich mein Unternehmen übertragen und trotzdem die Kontrolle behalten?

Ja – mit den richtigen Instrumenten.

Nießbrauchsmodelle, Stimmrechtsregelungen, Beiratsstrukturen oder Rückforderungsrechte ermöglichen es, Vermögen zu übertragen und gleichzeitig Einfluss, Erträge und Steuerung zu sichern.

Unternehmensnachfolge bedeutet nicht Kontrollverlust, sondern strukturierte Übergabe mit klaren Spielregeln.

Was passiert, wenn ich keine Nachfolge regle?

Dann greift das Gesetz – und das Ergebnis ist selten optimal.

Ohne Planung bestimmen gesetzliche Erbfolgen, Pflichtteilsansprüche und steuerliche Standardlösungen über Ihr Lebenswerk. Das kann zu Liquiditätsabflüssen, Zerschlagung von Unternehmensvermögen oder familiären Konflikten führen.

Kurz gesagt: Nicht planen ist auch eine Entscheidung – meist die teuerste.

Sollte ich vererben oder zu Lebzeiten übertragen?

In den meisten Fällen ist die vorweggenommene Übertragung vorteilhafter.

Schenkungen zu Lebzeiten ermöglichen:

  • mehrfache Nutzung von Freibeträgen
  • bessere steuerliche Planbarkeit
  • schrittweise Übergabe von Verantwortung

Welche Variante sinnvoll ist, hängt von Vermögensstruktur, Alter, familiärer Situation und unternehmerischen Zielen ab – und sollte individuell strukturiert werden.

Welche Rolle spielen Pflichtteilsansprüche bei der Nachfolge?

Eine zentrale – und häufig unterschätzte.

Pflichtteilsansprüche können erhebliche Liquiditätsbelastungen auslösen und Unternehmensstrukturen gefährden. Durch frühzeitige Gestaltung, Pflichtteilsverzichte, gesellschaftsrechtliche Regelungen oder Vermögensbindung lassen sich diese Risiken deutlich reduzieren oder vollständig vermeiden.

Reicht ein Testament – oder brauche ich mehr?

Ein Testament ist wichtig, aber selten ausreichend.

Eine nachhaltige Unternehmensnachfolge erfordert das Zusammenspiel aus:

  • steuerlicher Struktur
  • gesellschaftsrechtlicher Ordnung
  • erbrechtlicher Regelung

Erst das Zusammenspiel dieser Ebenen schafft Rechtssicherheit, steuerliche Wirkung und unternehmerische Stabilität. Einzelmaßnahmen greifen zu kurz.

Ihr Erstberatungstermin – Klarheit für steuerliche Entscheidungen

60 Minuten Mehrwert. Individuell für Ihre Situation.

Erstberatungs_Termin
  1. Strukturierte Analyse Ihrer Ausgangssituation

    Wir erfassen Ihre aktuelle Unternehmens- und Vermögensstruktur und identifizieren relevante steuerliche Handlungsfelder.

  2. Gestaltungsansätze mit fachlicher Einordnung

    Sie erhalten erste belastbare Lösungswege – rechtssicher, realistisch und auf Ihre Ziele abgestimmt.

  3. Steuerliche Hebel für Ihre Situation

    Welche steuerlichen Vorteile sind möglich und welche Schritte sind erforderlich inklusive Honorar und Zeitplan.

  4. Konkrete Handlungsempfehlungen

    Nach dem Termin wissen Sie, ob und wie eine Zusammenarbeit sinnvoll ist – strukturiert und transparent.

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